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TU Berlin

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Kurzbeschreibung des Projektes

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Qualifizierte, kompetente und motivierte Mitarbeiter stellen einen wesentlichen Erfolgsfaktor zur Sicherung der Innovations-, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen dar. Vor diesem Hintergrund, ergänzt durch den im Zitat vorangestellten Leitgedanken des lebenslangen Lernens, hat sich das Projektteam dem Ziel einer wissenschaftlich fundierten Konzeption und Begleitung betrieblicher Fortbildungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) verschrieben. Erstmalig soll eine ganzheitlich systematisierte Weiterbildungsarbeit mittels einer einfach handhabbaren, EDV-gestützten Anwendungsplattform ("Assistenzsystem" als Demonstrator) ermöglicht werden. Dies gewährleisten fünf zu entwickelnde Komponenten, welche die Unternehmen entlang des gesamten Weiterbildungsmanagementprozesseses unterstützen sollen.

1. Komponente - Education Graph
Dem Education Graph liegt ein Algorithmus zugrunde, der mittels didaktischer Konzepte und Erkenntnisse entwickelt wird. Dieser stellt die Kerninnovation und zentrale Komponente des Forschungsvorhabens dar. Der Algorithmus soll vorhandene Fortbildungsmaßnahmen und -materialien systematisieren und auf die individuellen Bedarfe der Mitarbeiter abgestimmt empfehlen.

2. Komponente - Content-Management
Das Content-Management unterstützt den Anwender bei der systematischen Erfassung und beim Management von Weiterbildungsmaterialien. Die hinterlegten Informationen und Materialien werden bei der Berechnung eines bedarfsgerechten Weiterbildungsprogramms durch die Komponente "Education Graph" herangezogen.

3. Komponente - Anforderungsmanagement
Das Anforderungsmanagement wird den Anwender sowohl bei der systematischen Erfassung als auch beim Management der Anforderungen bezüglich einer geplanten Weiterbildungsmaßnahme unterstützen. Diese organisationalen, teilnehmerspezifischen oder gesellschaftlichen Planungsgrößen liefern die als Basis benötigten Anforderung zur Berechnung bedarfsgerechter Weiterbildungsprogramme durch die Komponente "Education Graph".

4. Komponente - Qualitätssicherung
Diese Komponente unterstützt bei der Qualitätssicherung entlang des gesamten Weiterbildungsmanagementprozesses. Darüber hinaus wird eine kontinuierliche Verbesserung der innerbetrieblichen Weiterbildungsarbeit auf Grundlage wissenschaftlich fundierter Informationen, Daten und Kennzahlen sichergestellt.

5. Komponente - Assistenzsystem
Das als Demonstrator IT-technisch umgesetzte Assistenzsystem gewährleistet eine ganzheitliche Unterstützung der KMU in ihrer alltäglichen Weiterbildungsarbeit. Die vier obigen Komponenten werden innerhalb des Systems funktional abgestimmt und hinsichtlich ihrer einfachen Anwendung geeignet aggregiert.

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Rolle der FQS

Die FQS Forschungsgemeinschaft Qualität e. V. wurde auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) im Jahr 1989 gegründet und übernimmt im Rahmen des Projekts "ESSYST" die Rolle des Projektkoordinators. 

Die FQS als eine der größten Mitgliedsvereinigungen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e. V. (AiF) ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) tätig.

Rolle der Forschungsstellen

Angesichts der Komplexität und Interdisziplinarität der Problemstellung aus Qualitätsmanagement und Didaktik wird ein breites Kompetenzfeld benötigt. Aus diesem Grund wird das Projekt von zwei Forschungsstellen bearbeitet, deren Kernkompetenzen die jeweiligen Bereiche abdecken.

Das Fachgebiet Qualitätswissenschaft der Technischen Universität Berlin sieht sich in der Verantwortung, die für die Planung, Durchführung und Evaluation von Lehr-Lern-Arrangements notwendigen Voraussetzungen sowie Rahmenbedingungen hinsichtlich anwender- und anforderungsspezifischer Konzeption wissenschaftlich zu erarbeiten. Zudem liegt im Sinne der Qualitätssicherung die Sicherstellung einer kontinuierlichen und methodengestützten Begleitung des gesamten Weiterbildungsmanagementprozesses sowie die Unterstützung der kontinuierlichen Verbesserung betrieblicher Weiterbildungsarbeit mittels geeigneter Instrumente in der Kompetenz dieser Forschungsstelle.

Die Professur für Lehren und Lernen an der Hochschule der Universität Hamburg ist aufgrund ihres Expertenwissens in (Medien-)Bildung und Didaktik für die Komponente „Education Graph“ federführend zuständig. Sie bringt ebenso Fachkompetenz in der empirischen Forschung sowie Erfahrungen in der Entwicklung didaktischer Lehr-Lernszenarien mit ein, die als Anker für die Umsetzung des Demonstrators herangezogen werden.

Dieses ganzheitliche Vorgehen, bestehend aus Rückgriff auf fachspezifisches Wissen auf der einen Seite sowie synergetischer Zusammenarbeit der Forschungsstellen auf der anderen Seite, ermöglicht neue Sichtweisen und Lösungsansätze, um die Problemstellungen der betrieblichen Weiterbildung zu bearbeiten.

Förderhinweis

Das IGF-Vorhaben 18657N der Forschungsvereinigung FQS Forschungsgemeinschaft Qualität e. V., August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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